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Tipps

Welche Zahnbürste?

Elektrische Zahnbürsten galten lange Zeit als “nette Spielerei” – zu Unrecht wie Christina Uster sagt:
“Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass elektrische Bürsten genauso gut reinigen wie Handzahnbürsten.
Zudem haben die elektrischen den Vorteil, dass sie eine falsche Zahnputztechnik eher “verzeihen”, da sie vieles automatisch machen. Gerade Menschen, die bisher falsch geputzt haben, werden mit einer elektrischen Bürste sicher besser bedient sein. Auch für ältere Menschen, die in ihrem Bewegungsablauf oft Mühe hätten, seien elektrische Bürsten eine wertvolle Hilfe. Durch verschiedenfarbige Aufsteckbürsten lässt sich zudem ein Grundmodell kaufen, welches die ganze Familie benutzen kann.
Vor allem die Schallzahnbürste mit bis zu 31’000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute konnte sich auf dem Markt durchsetzen. Neuere Modelle mit speziellen Anpresskontroller sorgen dafür, dass Zähne und Zahnfleisch nicht strapaziert werden, so meine Erfahrung weiter. Allerdings empfehle ich vor dem Gebrauch einer neuen Schallzahnbürste eine kurze Einführung durch eine Fachperson”.
Wichtig: Regelmässig wechseln
“Ob man sich nun für eine Handzahnbürste oder eine elektrische Bürste entscheidet – gereinigt sollten sie beide werden. Wenn man davon ausgeht, dass sich rund 5 Billionen Bakterien im Mundraum tummeln, landet wahrscheinlich die eine oder andere auch im Bürstenkopf.
Das Infektionsrisiko bei einem gesunden Menschen ist zwar gering, denn die meisten Bakterien sterben auf einem trockenen Bürstenkopf relativ schnell ab. Dennoch empfiehlt es sich, den Bürstenkopf einen Moment unter fliessendem Wasser zu reinigen und dann vollständig trocknen lassen”.
Noch etwas: “Nach zwei bis drei Monaten hat eine Zahnbürste ausgedient, da die Borsten durch die ständige Reibung kaputt gehen. So empfehle ich, Handbürsten sollten bereits nach 5 bis 6 Wochen gewechselt werden”.